Happy Halloween

Heute ist der Tag, an dem sich Kinder gruseln und auf den sich aktive Trader freuen, Halloween. Doch was hat hat Halloween mit Geld anlegen zu tun? Der Tag an sich nichts. 

Doch seit ca. 2 Jahrzehnten untersucht die Finanzwissenschaft, ob es möglich ist anhand harter Faktoren eine Börsenentwicklung vorherzusehen. 

Dabei fanden Sven Bowman und Ben Jacobsen 2002 heraus, dass sich Aktien in den Wintermonaten besser entwicklen, als in den Sommermonaten. Peter Arendas bestätigte diese Studie 2018. Er fand heraus, dass zwischen 1980 und 2017 in 28 der 37 Jahre dieses Phänomen eintrat. Hier nimmt man Halloween gerne als den Zeitpunkt, an dem das Sommerhalbjahr zum Winterhalbjahr wechselt. 

Warum Halloween fragen Sie? Eine gute Frage, denn Sie erklärt die Absurdität solcher Phänomene. Vermutlich fand jemand die Kombination aus Grusel und Börse witzig oder es ist ihnen schlicht kein besseres Datum eingefallen. 

Aktive Anleger werden von solchen Fakten magisch angezogen. Dabei kann niemand vorhersehen, ob wir 2021 ein Jahr haben, dass zu den 76% mit positiver Entwicklung gehören oder zu den 24% in denen dieser Trend eben nicht eintritt. Denn eine Erklärung, warum es dieses Phänomen gibt, schulden alle Studien.

Es ist die Psychologie dahinter, die uns auf einen außergewöhnlichen Gewinn hoffen lässt und ein schönes Beispiel, wie sehr uns unser eigenes Gehirn ein Bein stellen kann, wenn es um die perfekte Geldanlage geht. 

Schaut man sich die Entwicklung aktiver Fondsmanager an, dann ist unstrittig, dass diese auf Dauer die weltweiten Märkte nicht schlagen können. Market Timing funktioniert auf Dauer einfach nicht besser als passives Investment. 

Investieren Sie passiv in Indexfonds und schauen Sie, dass Ihr Portfolio weltweit in alle Branchen und Regionen streut. Dann sind Sie bei jeden Effekt dabei und können sich mit Ihren Investments entspannt zurücklehnen. 

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Karsten Matt
Karsten Matt
Ist es fair, wenn Menschen bewusst im Unklaren gehalten werden, wenn es um die Inhalte ihrer Investmentprodukte geht? Darf es sein, dass in Deutschland auf jegliche Art von Bildung Wert gelegt wird, nur nicht auf Finanzbildung?

Wie schafft man es als Berater, seine Kunden vor diesen Gefahren zu schützen und sie auf direktem Weg zu ihren finanziellen Zielen zu führen?

Mit diesen Fragen beschäftige ich mich tagtäglich. Ich schreibe Artikel, halte als Speaker Vorträge und coache meine Kunden, damit sie auf direktem Weg ihre finanziellen Ziele erreichen. Ende des Jahres erscheint das erste Buch von mir.

Als Vater von Zwillingen ist es mir wichtig, Werte zu vermitteln und diese auch zu leben. Offenheit, Ehrlichkeit und Fairness sind dabei grundlegende Attribute. Ich gebe meinen Kunden die Art von Beratung, die ich gerne für mich in Anspruch nehmen möchte.

Finanzberatung muss nicht trocken und langweilig sein. Man kann seine Kunden auch mit Lockerheit und einem Schuss Humor zu finanzieller Freiheit führen. Wie? Das verrate ich in diesem Blog, in meinen Vorträgen und gerne auch persönlich.

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